Pfingstlager 2017

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Mittlerweile liegt das Pfingstlager 2017 schon wieder hinter uns und den fehlenden Schlaf haben wir allmählich alle nachgeholt. Zeit also, für einen kleinen Rückblick auf dieses super gelungene Wochenende:

Nachdem wir uns am Freitag um 15 Uhr mit 39 Kindern und 10 Leitern mit Sack und Pack an der Kirche getroffen und alle Kinder auf Autos verteilt hatten, konnte es endlich losgehen. Der typische Stau vor dem langen Wochenende hielt sich glücklicherweise in Grenzen, sodass wir alle relativ zügig den heiß ersehnten Acker im Sauerland erreichten. Der Aufbautrupp hatte bis dahin schon grandiose Arbeit geleistet und ein tolles Lager eingerichtet.

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Zum Glück! Denn genau, als wir die Zelte einteilen wollten, gab es einen riesigen Wolkenbruch und es regnete wie aus Eimern. So hatten aber alle genug Zeit, ihre Zelte einzurichten, Lumas auszubreiten, Schlafsäcke auszurollen,… Als der Regen endlich schwächer wurde, machte sich unser neues Aufenthaltszelt gleich bezahlt. Wir mussten nicht – wie in den letzten Jahren – zelteweise zu Abend essen, sondern saßen in gemütlicher Runde alle beisammen. Da war es auch kein Problem, dass der Regen noch einmal stärker wurde und auch ein Gewitter einige Kilometer entfernt an uns vorbeizog… Nur das Küchenteam hatte seine Probleme, den Grill am Brennen zu halten. Wir nutzten die Zeit, um alle endlich offiziell willkommen zu heißen und erste allgemeine Ansagen zu machen. Nach einer kurzen Erkundungstour bei der nächsten Regenpause versammelten wir uns dann auch schon zur Abendrunde, wieder im Aufenthaltszelt, aufgrund des Wassers von oben. Und so waren bereits am ersten Abend die ersten Paar Schuhe und viele Hosen durchnässt…

Da für Samstag auch eher bescheidenes Wetter angesagt war, entschlossen wir uns kurzerhand, unseren Ausflug ins Schwimmbad auf Samstagvormittag zu verlegen. Wie durch ein Wunder fuhren wir bei strömendem Regen auf dem Acker los und kamen bei strahlendem Sonnenschein im Schwimmbad an. So tummelten sich die meisten von uns in dem kleinen Außenbereich des Schwimmbeckens, um einige Sonnenstrahlen zu tanken. Auch das traditionelle Picknick auf dem Schwimmbadparkplatz genossen wir bei heftiger Sonne, in der wir sogar unsere Handtücher zum Trocknen noch einmal auspackten. Nachdem alle Kuchen und Äpfel verputzt waren, ging es zurück Richtung Bonacker. Wir hatten das Ortseingangsschild noch nicht ganz erreicht, als es plötzlich wieder wie aus Kübeln anfing, zu gießen. Na toll! Nach zwei Stunden weiteren Dauerregens, riss der Himmel allerdings etwas auf. Nach dem Abendessen (es gab Nudeln mit Bolognesesoße) konnten wir unser Abendprogramm zum Glück draußen stattfinden lassen. Bei „Mein Leiter kann…“ mussten die acht Teams, die die ganze Fahrt über festgelegt waren, gegeneinander antreten.

Dabei zählte in jeder Runde nicht nur ein gutes Abschneiden des Gruppenleiters, sondern genauso auch die richtige Einschätzung durch das entsprechende Team. Team Emilia siegte in der Gesamtauswertung des Abends, aber auch alle anderen Teams haben gute Arbeit geleistet.
In der Nacht auf Sonntag hatten wir Dauerregen, was aber nicht weiter störte, weil Regen im Zelt ja bekanntlich etwas gemütliches hat und Gott sei Dank auch alle Zelte dicht waren.

So kam es, dass die Wolken sich bis Sonntagmorgen also leer geregnet hatten. Es wurde ja auch langsam mal Zeit. Der Bauer versicherte uns später, es sei an diesem Wochenende mehr Wasser runtergekommen als in den letzten drei Monaten zusammen. Das beschreibt es ja eigentlich ganz treffend.
Gut, dass jetzt wieder die Sonne schien, es stand nämlich ein kollektives Schwedenstühle-Bauen auf dem Programm.

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Mit jeder Menge voll geladener Akkuschrauber und über 500 Stücken aus Dachlatten bauten wir bis zum Mittagessen in rekordverdächtiger Zeit knapp 50 individuelle Schwedenstühle. Da hatten wir uns das feine Sonntagsessen mit Rotkohl, Gulasch, Klößen und Röstis richtig verdient! Zum Nachtisch gab es noch Schokopudding.
Nach einer kurzen Mittagspause stellten wir endlich unseren Bannermast auf, was Samstag aufgrund des Regens schier unmöglich gewesen war.

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Danach gab es ein Geländespiel, das die älteren Mädels vorbereitet hatten. Dabei konnten sich alle ganz wunderbar auspowern.

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Abends futterten wir uns an Ofenkartoffeln und Frikadellen. satt, um Power für eine starke Banner-Verteidigung zu erlangen. Nach einer gemütlichen Stockbrotrunde teilten wir alle Kinder in Wachtposten ein, damit niemand es wagen schaffen würde, unser Banner vom Mast zu klauen. Gegen 23 Uhr fiel auf einmal der erwartete „ÜBERFALL!“-Schrei und alle stürmten aus ihren Verstecken zum Banner, um die Angreifer fernzuhalten. Mit Erfolg! Wir haben alle Räuber überwältigt und konnten den Klau unseres Banner dadurch verhindern. Einer der Überfaller war dabei, (übrigens OHNE unser Dazutun :P) in einem Stacheldrahtzaun gelandet…Gute Besserung! Vielen Dank an Leo, Dejan, Max, Marvin und Matteo für euren mutigen und angstfreien Einsatz. Es hat Spaß gemacht!

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Nach einer kleinen Liederrunde am Lagerfeuer und der abschließenden Abendrunde fielen alle erschöpft auf ihre Luftmatratzen.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück wurden bereits alle Sachen wieder verstaut, weil um 11 die Abschluss-Messe stattfand. Ein tolles Bild, so viele glückliche Kinder in ihren selbstgebauten Schwedenstühlen zu sehen, dahinter die vielen Eltern auf Bierbänken, alle auf den Altar ausgerichtet, über dem unser selbst bemaltes Kreuzlaken im Wind wiegt.

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All diese wunderbaren Erinnerungen können wir jetzt in Form der Festivalbändchen mit in den Alltag nehmen und uns beim Blick auf unser Handgelenk an den Geruch von Lagerfeuer, das Geräusch von Regen auf der Zeltdecke und das Gefühl einer einzigartigen Gemeinschaft zurückerinnern.

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Danke an alle, die dabei waren – es war wieder grandios!

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